Fachstelle Gentechnik Umwelt – Konferenz 2019

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Die Fachstelle Gentechnik und Umwelt (FGU) beschäftigt sich mit den Entwicklungen rund um das Thema Genome Editing. Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie → hier.

In der Debatte um die neuen Gentechnikverfahren ist es wichtig, dass ein ausgewogener Dialogprozess zwischen der Gesellschaft und der Wissenschaft stattfindet. Eine wissenschaftliche Begleitung der Debatte, die vor allem aus der Perspektive von Natur- und Umweltschutz erfolgt, kann dazu beitragen, dass die politische Entscheidungsfindung erleichtert wird. Dazu soll die FGU einen Beitrag leisten.

Der thematische Fokus der Fachstelle liegt derzeit auf der wissenschaftlichen Beobachtung und Bewertung aktueller Entwicklungen im Bereich neuer Gentechnik-Verfahren (v. a. Genome-Editing). Genome-Editing schließt die Verfahren und Anwendungen CRISPR/Cas, ODM, TALEN, ZFNs, Gene Drives und synthetische Biologie ein. Die Verfahren finden Anwendung in der Pflanzen- und Tierzucht, der medizinischen Forschung und der Grundlagenforschung. Die FGU führt Literaturrecherchen durch und bewertet ausgewählte Publikationen. Dabei werden insbesondere auch die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt berücksichtigt. Neben den neuen Gentechnik-Verfahren behandelt die FGU auch andere Verfahren und Techniken, die in der Pflanzenzüchtung zur Anwendung kommen, wie zum Beispiel die Mutagenese-Züchtung.

Die derzeitigen Themenschwerpunkte der FGU sind:

  • Analyse und verständliche Aufbereitung aktueller wissenschaftlicher Literatur im Bereich Genome Editing.
  • Darstellung der Grundlagen von Genome Editing und assoziierten Themenbereichen (wie z.B. andere relevante Techniken in der Pflanzen- und Tierzucht, molekularbiologische Grundlagen).
  • Unterschiede zwischen Genome Editing und anderen Verfahren wie z. B. Mutagenese.
  • Ausarbeitung von Konzepten zu den möglichen Auswirkungen von genom- editierten Organismen auf die Umwelt.
  • Zusammenfassung der bisherigen Nachweismöglichkeiten von Organismen, die durch Genome Editing verändert wurden.

Die Ergebnisse der FGU werden der Öffentlichkeit in Form von Hintergrundpapieren (→ Fachinformationen), von Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Journalen (→ Wissenschaftliche Publikationen) und kurzen Zusammenfassungen wissenschaftlicher Literatur (→ Science Ticker) zur Verfügung gestellt. Weiterhin bringt sich die Fachstelle in den Dialogprozess um die neuen Gentechnik-Verfahren durch die Teilnahme an Veranstaltungen, den Austausch mit anderen WissenschaftlerInnen und eigenen Präsentationen (→ Fachinformationen) auf Fachveranstaltungen ein.